Sekundarschule der Stadt Warstein: Eine Schule für alle – zum Kennenlernen, Entdecken und Mitmachen

Tag der offenen Tür am 14. November um 10 Uhr – Herzliche Einladung an Viertklässler und ihre Familien
Die Sekundarschule der Stadt Warstein veranstaltet einen Tag der offenen Tür am 14. November um 10 Uhr – Viertklässler und ihre Familien sind herzlich eingeladen, die Schule und ihre vielfältigen Möglichkeiten kennenzulernen.

Welche weiterführende Schule ist die richtige für mein Kind? Diese Frage beschäftigt derzeit viele Viertklässler und ihre Eltern. Die Sekundarschule der Stadt Warstein möchte ihnen bei dieser wichtigen Entscheidung helfen und lädt am Samstag, 14. November 2026, um 10 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Unter dem Motto „Ankommen. Mitmachen. Wohlfühlen!“ können die Besucherinnen und Besucher die Schule entdecken, Unterrichtsangebote ausprobieren und vor allem die Menschen kennenlernen, die das Schulleben gestalten.

Die Sekundarschule der Stadt Warstein versteht sich als „Schule für alle“. Als Schule des gemeinsamen Lernens bietet sie Kindern mit unterschiedlichen Fähigkeiten, Interessen und Begabungen die Möglichkeit, sich individuell zu entwickeln und gemeinsam erfolgreich zu lernen. Ähnlich wie an einer Gesamtschule lernen hier Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Bildungsvoraussetzungen zusammen, ohne frühzeitig auf verschiedene Schulformen aufgeteilt zu werden. Dabei stehen die individuelle Förderung, das soziale Miteinander und die persönliche Entwicklung jedes einzelnen Kindes im Mittelpunkt.

„Wir wollen zeigen, was wir können und wer wir sind“, erklärt Anke Angele aus dem Schulleitungsteam der Sekundarschule der Stadt Warstein. „Uns ist wichtig, dass die Kinder unsere Schule nicht nur kennenlernen, sondern selbst erleben. Sie sollen Dinge ausprobieren, mit unseren Schülerinnen und Schülern ins Gespräch kommen und spüren, welche Atmosphäre bei uns herrscht. Denn eine gute Schule zeichnet sich nicht nur durch ihr pädagogisches Konzept aus, sondern auch durch die Menschen, die sie mit Leben füllen.“

Am Tag der offenen Tür übernehmen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 eine besondere Rolle: Sie führen die Gäste durch das Schulgebäude, zeigen die Klassen- und Fachräume und berichten aus ihrem eigenen Schulalltag. So erfahren die zukünftigen Fünftklässler aus erster Hand, wie das Lernen an der Sekundarschule funktioniert und was die Schulgemeinschaft ausmacht.

Auch das pädagogische Konzept der Schule wird vorgestellt. Dazu gehört das sogenannte „SegeL“-Prinzip (selbstgesteuertes Lernen), bei dem die Schülerinnen und Schüler lernen, zunehmend eigenverantwortlich zu arbeiten, ihre Aufgaben zu organisieren und individuelle Lernwege zu entwickeln. Die Besucherinnen und Besucher erhalten Einblicke in diese Lernform und können erleben, wie die Schule selbstständiges Lernen und individuelle Förderung miteinander verbindet.

Dabei soll das Mitmachen ausdrücklich im Vordergrund stehen. Die Kinder haben Gelegenheit, verschiedene Angebote kennenzulernen, Neues auszuprobieren und erste Kontakte zu möglichen zukünftigen Mitschülerinnen und Mitschülern sowie Lehrkräften zu knüpfen.

Auch die jüngeren Jahrgänge beteiligen sich aktiv an der Gestaltung des Tages. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 bereiten Dekorationen und ein Kuchenbuffet vor und sorgen dafür, dass sich die Gäste willkommen fühlen.

Für die Eltern gibt es ebenfalls zahlreiche Möglichkeiten zum Austausch. Im Elterncafé berichten Mütter und Väter, deren Kinder bereits die Sekundarschule Warstein besuchen, von ihren persönlichen Erfahrungen. Wie gelingt der Übergang von der Grundschule? Wie werden die Kinder begleitet und gefördert? Wie gestaltet sich der Schulalltag? Diese und weitere Fragen können in ungezwungener Atmosphäre besprochen werden.

Darüber hinaus stehen Lehrkräfte und Mitglieder des Schulleitungsteams für persönliche Gespräche zur Verfügung. Sie informieren über das Schulprofil, die verschiedenen Lernangebote und die Möglichkeiten der individuellen Förderung.

Seit ihrer Gründung im Jahr 2014 hat sich die Sekundarschule der Stadt Warstein zu einem Ort entwickelt, an dem gemeinsames Lernen, gegenseitige Wertschätzung und die persönliche Begleitung der Kinder großgeschrieben werden.

Die Schülerinnen und Schüler Maysol und Jonah (9b, links) sowie Mathilda und Dean (6b, vorne) freuen sich gemeinsam mit Beate Eickhoff, Sachgebietsleitung Soziales, Schule, Sport, Kultur bei der Stadt Warstein (von rechts), Lehrer Alexander Frey, Jennifer Frömpe und Kirsten Sachse (Elternpflegschaft) sowie Anke Angele aus dem Schulleitungsteam der Sekundarschule der Stadt Warstein auf den Tag der offenen Tür.

Text & Foto: Alexander Lange, Stadt Warstein

Elterninfo-Abend

Liebe Schüler*innen und Eltern,

wir laden ein zum Elterninfo-Abend am 02.11.2026 um 18 Uhr in die Aula der Sekundarschule Warstein.

Der Abteilungsleiter Herr Häckel (Sekundarschulrektor) informiert über die Arbeitsweise der Sekundsarschule, Möglichkeiten und Chancen.

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen.

Vorrunde der Kreismeisterschaften im Fußball (U17)

Am Donnerstag, den 08.10.26 sind wir mit einer sehr jungen Mannschaft zu den Kreismeisterschaften an die Sekundarschule Möhnesee aufgebrochen. Nach wochenlangem Sonnenschein, an diesem Tag mit viel Regen, aber guter Stimmung. Die Jungs haben im Vorfeld an drei Trainingseinheiten in der Mittagspause teilgenommen und sind motiviert angetreten. Ausgestattet mit neuen Trikots durch den Förderverein, machten wir optisch einen guten Eindruck. Gespielt wurde 2 x 15 Minuten auf Kunstrasen.

Das erste Spiel bestritten wir gegen die Sekundarschule Möhnesee. Unser Team zeigte viel Einsatz in Zweikämpfen, das Abwehrverhalten war stets gut, letztendlich fehlte der Drang zum Tor, weswegen wir leider 0:1 verloren haben. Weitere Gegner an dem Tag waren das Team des Gymnasium Rüthen und Warstein. Zwei sehr eingespielte Teams, die uns körperlich als auch spielerisch überlegen waren. Unsere junge Mannschaft, in der nicht nur Vereinsspieler angetreten sind, hat an dem Tag an Erfahrung gewonnen und sehr viel Einsatz gezeigt. Wirklich schön zu sehen, wie miteinander gekämpft wurde. Ein großes Lob an unser Team sprachen die beiden Lehrkräfte Frau Zschocke und Herr Mbaye den Spielern aus!

Suchtprävention einmal anders

Heute war im Jahrgang 8 ein besonderes Theaterprojekt zu Gast. Im Rahmen der Suchtprävention setzten sich unsere Schülerinnen und Schüler zunächst in einem Theaterstück mit dem Thema Sucht und ihren Folgen auseinander.

Anschließend ging es in einem Workshop weiter: Hier konnten die Jugendlichen das Gesehene aufgreifen, ins Gespräch kommen und sich noch intensiver mit dem Thema beschäftigen.

Ein eindrucksvoller und wichtiger Beitrag zur Präventionsarbeit an unserer Schule!

SekWa-Newsletter September 2026

Willkommen im Schuljahr 2026/27

Liebe Schulgemeinschaft,

ein neues Schuljahr beginnt – mit neuen Klassen, neuen Projekten und neuen Möglichkeiten, gemeinsam zu lernen und zu wachsen. Wir heißen alle Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Mitarbeitende herzlich willkommen und wünschen einen guten, entspannten Start. Möge dieses Jahr geprägt sein von Neugier, gegenseitiger Unterstützung und vielen kleinen und großen Erfolgserlebnissen.

Ein besonders herzliches Willkommen geht an unsere 92 neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler!

Für euch beginnt jetzt ein aufregender neuer Abschnitt: neue Fächer, neue Klassenkameradinnen und -kameraden, spannende Herausforderungen und ganz viele schöne Erlebnisse warten auf euch. Wir freuen uns sehr, euch an unserer Schule begrüßen zu dürfen, und wünschen euch einen tollen Start, viel Freude und Neugier – und vor allem eine richtig gute Zeit bei uns. Schön, dass ihr da seid!

Im ersten Schulhalbjahr 2026/27 stehen einige wichtige Termine an, die ich euch/Ihnen ans Herz legen möchte:

September:

  • 09.09.2026: Klassenpflegschaftssitzungen Jg. 8 – 10
  • 16.09.2026: Klassenpflegschaftssitzungen Jg. 5 – 7
  • 24.09.2026: Pädagogischer Tag – unterrichtsfrei für SuS
  • 30.09.2026: Schulpflegschaftssitzung/ Schulkonferenz (gewählte Mitglieder)

Oktober:

  • 05.10. – 09.10.2026: Klassenfahrt Jg. 10
  • 19.10. – 01.11.2026: Herbstferien

November:

  • 02.11. – 13.11.2026: Freiwilliges Betriebspraktikum Jg. 10
  • 14.11.2026: Tag der offenen Tür
  • 24.11.2026: Elternsprechtag

Dezember/Januar:

  • 23.12.2026 – 06.01.2027 Ferien zum Jahreswechsel

Februar:

  • 08.02.2026: Rosenmontag – beweglicher Ferientag
  • 09.02.2027: Pädagogischer Tag – unterrichtsfrei für SuS
  • 12.02.2027: Halbjahreszeugnisse

Ich wünsche Ihnen und euch einen guten, kraftvollen Start in ein Schuljahr, das von gegenseitiger Wertschätzung, Vertrauen und gemeinsamer Stärke geprägt ist.

Herzliche Grüße im Namen des Schulleitungsteams

Anke Angele
Didaktische Leiterin

„Das Herz am rechten Fleck“ – Schulsekretärin Eva Schulte geht nach 43 Jahren bei der Stadt Warstein in Ruhestand

Sie war mehr als 40 Jahre bei einem Arbeitgeber beschäftigt. Nun ist Eva Schulte, zuletzt bekannt als Schulsekretärin der Sekundarschule der Stadt Warstein in Belecke, mit einer kleinen Feierstunde und durch Bürgermeister Maximilian Spinnrath in den Ruhestand verabschiedet worden.

Von 1989 bis 1993 studierte Eva Schulte, geboren in Meschede, Schlagwerk an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Salzburg. Anschließend zog es sie jedoch zurück nach Warstein – und sie fand eine Anstellung bei der städtischen Musikschule als teilzeitbeschäftigte Lehrkraft. Fast 24 Jahre lang unterrichtete sie hier überwiegend Kinder und Jugendliche, bis 2007 die städtische Musikschule geschlossen wurde. Für das bei der Stadt Warstein beschäftigte Personal der Musikschule fanden sich andere Beschäftigungen: Eva Schulte wurde Schulsekretärin an der Hauptschule Möhnetal und leitete zudem einen Schulchor. Hier feierte sie 2008 ihr 25-jähriges Dienstjubiläum.

2014 wurde sie Schulsekretärin im Schulzentrum Belecke, das durch den Paralelbetrieb der Haupt-, Real- und Sekundarschule entstand, und 2018 wurde die Einrichtung zur Sekundarschule Warstein. 2023 feierte Eva Schulte ihr 40-jähriges Dienstjubiläum.

Ihre Liebe zur Musik hat sie auch während ihrer Zeit als Schulsekretärin beibehalten und sich durch musikalische Auftritte auch in der Schule, beispielsweise beim Karneval, bewiesen. Zudem ist sie Mit-Initiatorin für die Teilnahme der Sekundarschule Warstein am Rosenmontagsumzug in Belecke.

„Eva Schulte ist mit der Schule eng verbunden, man könnte sagen, sie lebt für die Schule und hat das Herz am rechten Fleck. In der Schüler- und Lehrerschaft sowie bei den Eltern ist sie gut angesehen. Den Schülerinnen und Schülern begegnet sie mit viel Herz“ betonten Vertreter von Schule und der Stadt Warstein bei ihrer Verabschiedung.

Auch Bürgermeister Maximilian Spinnrath ließ es sich nicht nehmen, Eva Schulte persönlich in den Ruhestand zu verabschieden: „Ein so langjähriges Engagement für einen Arbeitgeber ist etwas sehr besonderes. Hierfür bedanke ich mich im Namen der Stadt Warstein ganz herzlich und wünsche Eva Schulte alles erdenklich Gute für den wohlverdienten Ruhestand!“

Die Schulleitung und das Kollegium der Sekundarschule der Stadt Warstein brachten ihren Dank auf besondere Art zum Ausdruck, insbesondere durch eine Collage auf der alle Schülerinnen und Schüler der Schule unterschrieben haben, was bei Eva Schulte sichtlich eine besondere Freude darstellte.

Text: Stadt Warstein und Sekundarschule der Stadt Warstein

Fotos: Sabine Potratz (Stadt Warstein) und Michael Menke (Sekundarschule der Stadt Warstein)

Abschied von Werner Wimmer

Mit großer Bestürzung und tiefem Bedauern haben wir vom plötzlichen und unerwarteten Tod unseres geschätzten Kollegen Werner Wimmer erfahren, der während seines Urlaubs viel zu früh aus dem Leben gerissen wurde.

In dieser schweren Zeit sind unsere Gedanken bei seiner Familie und seinen Angehörigen. Wir wünschen ihnen von Herzen viel Kraft, Trost und Zuversicht und möchten ihnen unser aufrichtiges Mitgefühl aussprechen.

Wir werden Werner in dankbarer und ehrender Erinnerung behalten.

Offener Brief zum Schuljahresende

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Mitarbeitende und Unterstützerinnen und Unterstützer unserer Schule,

ein weiteres Schuljahr liegt hinter uns – ein Jahr voller gemeinsamer Anstrengungen, Herausforderungen, Erfolge und Entwicklung. In einer Schule wie der unseren, der Sekundarschule Warstein, lebt und wächst das Lernen durch das Zusammenspiel vieler Menschen: Schülerinnen und Schüler, die sich engagiert auf den Weg machen, Eltern, die begleiten und mittragen, Lehrkräfte, die mit viel Einsatz unterrichten und fördern, sowie Mitarbeitende, die im Hintergrund dafür sorgen, dass der Alltag gelingt.

Ihnen und euch allen möchte ich an dieser Stelle herzlich danken: für die Geduld, die Energie, die Unterstützung und das Miteinander. Es sind genau diese vielfältigen Beiträge, die unsere Schule zu einem lebendigen Ort des Lernens und Zusammenlebens machen.

Für mich persönlich ist dieses Schuljahresende zugleich ein besonderer Moment. Nach zwei Jahren als Schulleiter der Sekundarschule Warstein werde ich die Schule verlassen und beruflich in meine Heimatgemeinde zurückkehren. Deshalb ist dieser Brief zugleich auch ein Abschiedsgruß.

Ich blicke mit großer Dankbarkeit auf die gemeinsame Zeit zurück. In den vergangenen beiden Jahren durfte ich viele engagierte Menschen kennenlernen, die diese Schule mit Leben füllen: Schülerinnen und Schüler, die mich mit ihrer Offenheit, ihren Ideen und ihrer Entwicklung beeindruckt haben, Eltern, die die Schule konstruktiv begleitet haben, ein Kollegium, das sich Tag für Tag mit großem Engagement für die Bildung und das Wohl der jungen Menschen einsetzt, sowie unsere Schulsozialarbeit, das Sekretariat, den Hausmeister, die Mitarbeitenden im Ganztag, unsere Schulbegleitungen, die Mensa, die Reinigungskräfte und alle weiteren Partnerinnen und Partner, die oft im Hintergrund wirken und doch unverzichtbar für das Gelingen unseres Schullebens sind.

Ihnen und euch allen gilt mein aufrichtiger Dank. Was eine Schule ausmacht, sind nicht Gebäude oder Konzepte – es sind die Menschen, die sie jeden Tag mit Leben, Herz und Verantwortung erfüllen. Ich bin dankbar, ein Stück dieses Weges gemeinsam mit Ihnen und euch gegangen zu sein.

Die Sommerferien stehen nun vor der Tür – eine wohlverdiente Pause für alle. Sie bieten die Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen, neue Kraft zu schöpfen und auch einmal loszulassen, was in den vergangenen Monaten oft dicht getaktet und fordernd war.

Ich wünsche euch und Ihnen eine erholsame, sonnige und sichere Ferienzeit – mit Momenten der Freude, der Leichtigkeit und der Erneuerung. Für die Zukunft der Sekundarschule Warstein wünsche ich von Herzen alles Gute, weiterhin ein starkes Miteinander und viele Menschen, die diese Schule mit Engagement und Zuversicht gestalten.

Ich selbst nehme viele schöne Begegnungen, wertvolle Erfahrungen und dankbare Erinnerungen mit.
Dafür sage ich von Herzen: Danke.

Herzliche Grüße

Olaf Kerper
Schulleiter

750 Jahre Stadtjubiläum Warstein – Tag der Stadtgeschichte

Am Freitag, den 12.06.2026 hatte die 9b gemeinsam mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Koch und Frau Zschocke die Gelegenheit, an den Angeboten zum Tag der Stadtgeschichte in Warstein teilzunehmen. Von unserer Schule waren auch die 10a und die 10b von Herrn Diekmann und Frau Jindra an historischen Schauplätzen unterwegs.

Die 9b durfte sich die Bunkeranlage an der Hauptstraße und das Psychiatriemuseum ansehen und wurde an beiden Orten von professionellem Personal geführt. Dabei hat sie sehr viel interessante Dinge über die Geschichte der Stadt Warstein erfahren.

Geschichte und Bedeutung des Warsteiner Luftschutzbunker

Der Luftschutzbunker wurde in den Jahren 1941 bis 1943 während des Zweiten Weltkriegs errichtet und diente von 1941 bis 1945 als Schutzraum für die Bevölkerung. Der Bau erfolgte hauptsächlich durch Fremdarbeiter, die mit Schaufeln und Hämmern in aufwendiger Handarbeit tätig waren. Die Höhle entstand durch Sprengungen, wobei das herausgebrochene Gestein mit Pferdewagen abtransportiert und in Steinbrüchen abgeladen wurde. Warsteiner Bauern nahmen die dabei anfallenden Materialien mit, ohne für ihre Arbeit bezahlt zu werden.

Im Bunker herrschten selbst im Hochsommer Temperaturen von nur etwa 12 bis 15 °C. Die Menschen brachten bei Luftalarm ihre wichtigsten Habseligkeiten mit, darunter Koffer mit persönlichen Dokumenten wie Personalausweisen und Geburtsurkunden sowie Schutzmasken. Neben Schulklassen suchten auch andere Einwohner und ihre Haustiere Schutz im Bunker. Für die Versorgung in der Zeit des Alarms mussten die Menschen selbst sorgen. Wie man auf einem der vier Fotos erkennen kann, sind noch Gefäße dieser Zeit im Bunker erhalten geblieben. Herr Reinecke, der den Schülern die Geschichte vor Ort erläutert hat, erklärte uns auch das Warnsystem zur Zeit des Krieges:

Die Luftschutzzentrale in Arnsberg war eng mit der in Warstein verbunden und leitete alle wichtigen Informationen und Warnmeldungen weiter. Vor einem Angriff wurde zunächst Voralarm mit drei Tönen gegeben. Kurz vor dem Angriff ertönte eine Sirene für eine Minute mit auf- und abschwellendem Ton. Das Ende der Gefahr wurde durch einen einminütigen Dauerton signalisiert. Die letzte Meldung aus Arnsberg war ein fünf Minuten andauernder Panzeralarm.

Beim Betreten des Bunkers hatten Soldaten keinen Vorrang. Zuerst wurden Mütter mit ihren Kindern eingelassen, danach weitere Schutzsuchende. Andere erwachsene Personen, z. B. Soldaten kamen zuletzt hinein. Insgesamt bot der Bunker Platz für etwa 150 Personen. Die Beleuchtung im Inneren erfolgte ausschließlich durch Kerzen. Zudem war ein zusätzlicher Fluchtweg hinter dem Wasser geplant, dieser konnte jedoch nicht mehr fertiggestellt werden.

Im Bunker waren auch Dokumente der Zeit ausgestellt. Interessierte durften sich die Schriftstücke und Fotos anschauen und Herrn Reineke dazu Fragen stellen. Interessant war, dass etliche alteingesessene Warsteiner im Vortrag von Herrn Reineke namentlich nicht mehr erwähnt werden möchten, da man sich „hier eben doch kennt und die Nachfahren in der Stadt oder im Umland ungestört leben möchten“. Nach der Besichtigung des Bunkers war das Psychiatriemuseum in Warstein der nächste Anlaufpunkt unseres Ausfluges.

Die LWL-Klinik Warstein – Geschichte und  Entwicklung

Die LWL-Klinik Warstein ist eine der bedeutendsten psychiatrischen Einrichtungen in Westfalen. Heute bietet sie moderne psychiatrische, psychotherapeutische und psychosomatische Behandlungen an. Ihre Geschichte reicht jedoch bis in das frühe 20. Jahrhundert zurück und spiegelt die Entwicklung der Psychiatrie in Deutschland mit ihren Fortschritten, aber auch ihren dunkelsten Kapiteln wider.

Im Museum wurden wir von einem ehemaligen Mitarbeiter der Klinik empfangen, der uns sehr ausführlich über die Entstehungsgeschichte, den Gründer, den Aufbau der Klinik und den Umgang mit den psychisch Kranken informierte. Ein besonders dunkles Kapitel der Klinikgeschichte fällt in die Zeit des Nationalsozialismus. Nach dem „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ wurden zahlreiche Patientinnen und Patienten zwangssterilisiert. Während des Zweiten Weltkriegs wurden viele psychisch Kranke aus Warstein und Umgebung deportiert und im Rahmen des nationalsozialistischen „Euthanasie“-Programms ermordet. Insgesamt fielen etwa 1.576 Patientinnen und Patienten diesem Verbrechen zum Opfer. Heute erinnert die Treise-Kapelle auf dem Klinikgelände an die Opfer. Seit den 1980er Jahren wird dort regelmäßig der Verstorbenen gedacht. Die Klinik
setzt sich aktiv mit ihrer Geschichte auseinander und fördert die Erinnerungskultur.

Bei der Führung durfte sich die 9b ein Behandlungszimmer aus der Klinikgeschichte der Vergangenheit ansehen, Medikamente waren in einem Glasschrank ausgestellt und auch ein Patientenzimmer mit ca. 8 Betten, dicht an dicht, wurde gezeigt. Sehr eindrucksvoll waren auch die Zwangsjacken, mit denen Patienten in der Badewanne festgeschnallt wurden und lange Bäder zur Beruhigung nehmen mussten.

Eine sehr interessante Führung, die aufgrund ihrer Fülle noch mal einen Ausflug wert ist.

(Artikel geschrieben von Jamilia Vogeler (9b) und Sofia Sliwa (9b), bearbeitet von A. Zschocke)

Robotik-Team der Sekundarschule Warstein erreicht starken dritten Platz beim STARK-Roboterwettbewerb 2026

Warstein/Hamm-Lippstadt. Mit viel Engagement, technischem Geschick und Teamgeist haben die Schüler Leo, Lennard, Matti, Justus, Marc, Jannis und Finn die Sekundarschule Warstein beim diesjährigen STARK-Roboterwettbewerb vertreten. Gemeinsam mit ihrem betreuenden Lehrer Herrn Born traten sie am 19. Juni 2026 an der Hochschule Hamm-Lippstadt gegen zahlreiche andere Teams aus Gymnasien und Gesamtschulen der Region an – und konnten dabei einen hervorragenden 3. Platz unter insgesamt 11 teilnehmenden Mannschaften erreichen.

Monatelang hatten die Schüler an ihrem autonomen LEGO-Roboter gearbeitet. Dabei mussten nicht nur mechanische Lösungen entwickelt und gebaut, sondern auch komplexe Programme geschrieben und getestet werden. Ziel des Wettbewerbs war es, einen Roboter zu konstruieren, der auf einem anspruchsvollen Parcours verschiedene Aufgaben selbstständig bewältigt. Dazu gehörten unter anderem das Öffnen und Schließen eines Ballkäfigs, das Transportieren eines Balls in den eigenen Bereich, das Aufrichten von Fahnen sowie das erfolgreiche Erreichen eines Zielschalters.

Der Wettbewerbstag begann bereits am Morgen mit den letzten Vorbereitungen und Testläufen. Anschließend mussten die Teams ihr Können in mehreren Wertungsdurchgängen unter Beweis stellen. Dabei zeigte sich schnell, wie wichtig präzise Programmierung, eine robuste Konstruktion und gute Teamarbeit sind. Jede kleine Verbesserung am Roboter konnte entscheidende Punkte bringen. Die intensive Vorbereitung zahlte sich aus: Am Ende durfte sich das Team der Sekundarschule Warstein über einen Platz auf dem Podium freuen.

Für die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Warstein stand jedoch nicht allein das Ergebnis im Vordergrund. Vielmehr bot der Wettbewerb die Möglichkeit, praktische Erfahrungen in den Bereichen Informatik, Technik und Problemlösung zu sammeln. Während der Vorbereitung lernten die Teilnehmer, gemeinsam Herausforderungen zu bewältigen, kreative Lösungen zu entwickeln und Rückschläge als Ansporn für weitere Verbesserungen zu nutzen.

Ein besonderes Highlight erwartete die Teilnehmer in einer Wettbewerbspause. Die Hochschule Hamm-Lippstadt ermöglichte den Schülerinnen und Schülern eine spannende Führung durch verschiedene Labore. Dabei erhielten sie Einblicke in moderne Forschungs- und Entwicklungsbereiche und konnten unter anderem ein Labor mit einem Rastermikroskop besichtigen. In diesem Raum befand sich außerdem ein leistungsstarkes Röntgengerät, das in der Forschung zur Untersuchung von Materialien und Bauteilen eingesetzt wird.

Besonders beeindruckend war die seltene Gelegenheit, einen Reinraum zur Herstellung mikroskopisch kleiner Computerbauteile aus nächster Nähe zu sehen. Da in solchen Reinräumen äußerst strenge Sauberkeitsvorschriften gelten, sind sie für Außenstehende normalerweise nicht zugänglich. Da der Reinraum während der Führung gerade nicht genutzt wurde, durfte die Gruppe einen exklusiven Blick in diesen hochmodernen Arbeitsbereich werfen und so einen Eindruck von den Bedingungen gewinnen, unter denen moderne Mikrochips gefertigt werden.

Herr Born zeigte sich stolz auf das Engagement seines Teams: „Die Schüler haben über einen langen Zeitraum mit großer Ausdauer und Begeisterung an diesem Projekt gearbeitet. Der dritte Platz ist eine tolle Belohnung für ihren Einsatz und ihre hervorragende Teamarbeit.“

Auch die Teilnehmer selbst zogen ein positives Fazit. Neben dem Wettbewerbserlebnis blieb vor allem die Freude darüber, den eigenen Roboter erfolgreich auf dem Parcours in Aktion zu sehen und sich mit anderen technikbegeisterten Teams auszutauschen.

Mit ihrem Auftritt beim STARK-Roboterwettbewerb haben Leo, Lennard, Matti, Justus, Marc, Jannis und Finn eindrucksvoll gezeigt, wie spannend und praxisnah Informatikunterricht sein kann. Der dritte Platz unter elf Teams unterstreicht die starke Leistung der jungen Tüftler und macht die Sekundarschule Warstein zu Recht stolz auf ihr engagiertes Robotik-Team.